Hohe Gaisl 3146m

19. September 2006


- Gebirgsgruppe: Dolomiten


- Anfahrt: Bruneck- Toblach- Cima Banche- Richtung Cortina
- Ausgangspunkt: Kehre zwischen Cima Banche und Cortina
- Aufstieg: über Malga Ra Stua und Bivacco Helbig Dall’Oglio
- Gehzeit: 7-8h
- Höhenunterschied: ca. 1700 Hm
- Abstieg: über Aufstiegsweg
- Gehzeit gesamt: 13-14h
- Schwierigkeit: schwierig

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Beschreibung der Hochtour
Start in der Kehre zwischen Cima Banche und Cortina am Parkplatz (1425m). Von dort recht eintönig über Teerstrasse hinein zur Malga Ra Stua. Von dort weiter über Forstweg: nach 1. Bachüberquerung sofort rechts abbiegen, bald findet amn sich auf einem teilweise markierten Weg, der hianufführt zum Bivacco Helbig Dall’Oglio (recht spartansich eingerichtet, d.h. eigentlcih nix). Von dort gehts über den riesigen einsamen Geröllkessel den besten Möglichkeiten folgend taleinwärts zum Beginn der Rinne; diese führt recht steil und mühsam hinauf rechts unter eine auffallend rote Wandeinbuchtung; nun gehts zur Sache: über die sehr steile, extrem steinschlaggefährdete, unappetitlich mürbe Rinne gehts rechts (!) hinauf in eine Scharte; die meisten Sicherungsanstrengungen haben wohl nur symbolischen Wert; die Schutzengel werden ein 1. Mal dringend benötigt, um den Steinsalven ausstellen zu können. Hat man aber dann die Scharte erreicht, hat man das Gröbste hinter sich: über Platten und schuttbedeckte Bänder geht es über den Nordgipfel (3089m) und den nördlichen Vorgipfel (3083m) hinunter zu einer Scharte und von dort die letzten Meter hinauf zum Hauptgipfel (kurzer Kamin kurz unterhalb des Gipfels). Abstieg wie Aufstieg. In der Rinne kann z.T. abgeseilt werden, die Schutzengel sollten aber möglichst nicht in der Mittagspause sein. Anmerkung: Schwierige, sehr lange, aber herrliche Tour auf einen der einsamsten Dolomitengipfel

veröffentlicht von christoph

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Antwort auf Beitrag

> Hohe Gaisl 3146m

Mittwoch 4. Oktober 2006

War letzte Woche auf der Hohen Gaisl (von der Plätzwiese aus). Aufstiegszeit mit Rastpausen knapp 5 Std., Abstieg 4 Std. An allen schwierigeren Passagen sind Sicherungen vorhanden (an Abseilstellen größtenteils Bohrhaken mit Kette, 50-m-Seil notwendig.

Die Felsqualität ist in den schwierigen Passagen erstaunlich gut, im leichten Gelände mit großer Vorsicht anzugehen.