Gaisjoch (Gurnatschspitze) 2641m (I)

19. August 2004


- Gebirgsgruppe: Pfunderer Berge


- Anfahrt: Mühlbach - Meransen - Walder Höfe
- Ausgangspunkt: gebührenpflichtiger Parkplatz oberhalb Hinterwalderhof
- Aufstieg: Grossberghütte - Walderjochalm - Ostgrat
- Gehzeit: 3 Stunden
- Höhenunterschied: ca. 1000m
- Abstieg: Südgrat
- Gehzeit gesamt: 5 Stunden
- Schwierigkeit: mittlere/ ansatzweise schwierig(steil,Granitblöcke)

Aufstiegs-Abstiegsvarianten: Großberghütte - Valser Joch - Südgrat(für Geübte!) - Abstieg über Ostgrat bis Walderjochalm - links ab zu Wieser Alm - Altfasstal

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Beschreibung der Wanderung


 Wegverlauf: Vom gebührenpflichtigen (3,5€ >Parkautomaten mit Euromünzen!) Parkplatz oberhalb des Hinterwalderhofes auf Forstweg (Kreuzweg) zur Grossberghütte. Gleich dahinter links auf schmalem Fußpfad steil durch den Wald zum Joch, von dem aus ein Weg nach Vals führt. Dort nach rechts durch schönen lichten Wald bis zur Waldgrenze. Hier Weggabelung zum Südgrat, ausgewiesen als Weg für Geübte/per esperti. Für Südgrat weiter steil aufwärts, für Weg über Ostgrat: relativ flach über Wiesen bis zur Walderjochalm. Ab hier steiler Aufstieg zwischen bzw. auf Granitblöcken zur Feldspitz und über den Ostgrat hinauf auf die Spitze des Gaisjochs. Wunderbarer Rundblick auf die umgebende Bergwelt bzw. die darunter liegenden Täler! Steiler Abstieg über den Südgrat hauptsächlich im Blockklettern über die Gesteinsblöcke. Vorsicht bei feucht-nasser Witterung wegen Rutschgefahr! Auch sonst ist hier einige Trittsicherheit wünschenwert. Über alpine Wiesen Abstieg zur vorher genannten Weggabelung (Ost/Südgrat), weiterer Abstieg wie Aufstieg.


 Karte: Tabacco Landkarte Blatt 037


Empfehlung: Der Südgrat wartet mit 2 - 3 kurzen Kletterpassagen im II. Schwierigkeitsgrad auf. Bei feuchten Witterungsbedingungen ist der Südgrat zu meiden, auch am Ostgrat sollte man dann auf Rutschgefahr achten. Der Aufstieg empfiehlt sich über den Südgrat, der Abstieg über den Ostgrat und ab der Walderjochalm nach links zur Wieser Alm ins Altfasstal, wodurch sich der Abstieg etwas länger, aber flacher gestaltet.
 Zusätzliche Informationen: Die Wanderung führt auf einen Gipfel, der sich in geologischer Hinsicht von den ihn umgebenden Bergen abhebt (eher lichtes Gestein des Rensen-Granits) und dem Berggeher ein Panorama bietet, das den steilen Aufstieg mehr als wettmacht. Besonders lohnend ist die Tour im Herbst auf Grund der sich verfärbenden zahlreichen Lärchen in den durchwanderten Wiesen.

veröffentlicht von ala

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